Wenn Sie in der Fertigung, im Bergbau oder im Werkzeugbau arbeiten, haben Sie wahrscheinlich schon einmal den Begriff „Hartmetall“ gehört – aber was genau ist das? Ist es dasselbe wie Wolframcarbid? Und warum wird es so häufig bei anspruchsvollen Industriearbeiten eingesetzt?Hartmetall (oft als „Hartmetall“ bezeichnet) ist ein Verbundwerkstoff, der durch die Verbindung harter Keramikpartikel (wie Wolframkarbid) mit einem weichen Metallbindemittel (wie Kobalt oder Nickel) durch hohe Hitze und Druck hergestellt wird. Es kombiniert die extreme Härte von Keramikpartikeln mit der Zähigkeit des Metallbinders und ist damit eines der langlebigsten Materialien für verschleißfeste und schneidende Anwendungen. In diesem Artikel erläutern wir seine Zusammensetzung, seine Herstellung, seine wichtigsten Eigenschaften, gebräuchlichen Typen und seine praktische Verwendung. Alle Inhalte sind zur Verdeutlichung vereinfacht und mit praktischen Beispielen versehen, mit denen sich Industrieprofis identifizieren können.
Die Leistung von Hartmetall beruht auf seinen beiden Hauptkomponenten – „Hartphasen“-Partikeln und einem „Bindephasen“-Metall. Diese wirken zusammen, um Härte und Zähigkeit in Einklang zu bringen, was kein einzelnes Material (wie reines Metall oder Keramik) allein schaffen kann.
| Komponententyp | Schlüsselmaterialien | Rolle in Hartmetall |
|---|---|---|
| Harte Phase (90–95 %) | Wolframcarbid (WC, am häufigsten); Wolframtitankarbid (TiC); Wolfram-Titan-Tantalkarbid (TiTaC) | Bietet extreme Härte, Verschleißfestigkeit und Hitzebeständigkeit – das „Rückgrat“ des Materials. |
| Bindemittelphase (5–10 %) | Kobalt (Co, am häufigsten); Nickel (Ni); Nickel-Chrom (Ni-Cr) | Hält die Hartphasenpartikel zusammen, erhöht die Zähigkeit und verhindert Sprödigkeit. Ohne sie würden die harten Partikel leicht brechen. |
Notiz: Wolframkarbid (WC) ist die beliebteste Hartphase – über 90 % der industriellen Hartmetallprodukte verwenden WC als Haupthartkomponente. Aus diesem Grund wird „Hartmetall“ umgangssprachlich oft als „Wolframkarbid“ bezeichnet (obwohl Wolframkarbid technisch gesehen nur ein Teil des Verbundwerkstoffs ist).
Hartmetall wird nicht wie Metall gegossen oder geschmiedet, sondern unter Verwendung von Hartmetall hergestelltPulvermetallurgie, ein Prozess, der feine Pulver in ein dichtes, festes Material verwandelt. Die Schritte sind unkompliziert und werden streng kontrolliert, um die Qualität sicherzustellen:
Pulverzubereitung:
Pulvermischen:
Verdichtung:
Sintern (der „Härtungs“-Schritt):
Nachbearbeitung (optional):
Die Beliebtheit von Hartmetall beruht auf vier unschlagbaren Eigenschaften, die es ideal für raue Industriebedingungen machen:
Hartmetall ist nicht gleich Hartmetall – das Verhältnis von Hartphase zu Bindemittel und die Art der Hartphase werden für bestimmte Aufgaben angepasst. Hier sind die in der Industrie am häufigsten verwendeten Typen:
| Art von Hartmetall | Hauptschwierige Phase | Bindemittel | Am besten für | Entscheidender Vorteil |
|---|---|---|---|---|
| WC-Co (Wolframkarbid-Kobalt) | WC | Co | Schneidwerkzeuge (Bohrer, Drehmeißel); Bergbau-Verschleißteile (Auskleidungen, Zähne) | Gleicht Härte und Zähigkeit aus – der vielseitigste Typ, der in 80 % der industriellen Anwendungen verwendet wird. |
| WC-TiC-Co (Wolfram-Titankarbid-Kobalt) | WC + TiC | Co | Bearbeiten von Stahl (z. B. Drehen, Fräsen) | TiC reduziert die „Aufbaukante“ (an der Werkzeugspitze haftendes Metall) und sorgt so für glatte Schnitte. |
| WC-TiTaC-Co (Wolfram-Titan-Tantalkarbid-Kobalt) | WC + TiTaC | Co | Hochgeschwindigkeitsbearbeitung von Hartmetallen (z. B. Edelstahl, legierter Stahl) | TiTaC erhöht die Hitzebeständigkeit und verhindert ein Erweichen des Werkzeugs bei hohen Geschwindigkeiten. |
| WC-Ni (Wolframkarbid-Nickel) | WC | Ni | Korrosive Umgebungen (Meerwasserpumpen, Chemieventile) | Nickel ist korrosionsbeständiger als Kobalt – kein Rost oder Zerfall in nassen/chemischen Umgebungen. |
Hartmetall ist in der Schwerindustrie allgegenwärtig – wenn ein Teil hart, zäh oder verschleißfest sein muss, besteht es wahrscheinlich aus Hartmetall. Hier sind die häufigsten Verwendungszwecke:
Mythos: „Hartmetall ist dasselbe wie Wolframkarbid.“
Tatsache: Wolframkarbid (WC) ist in den meisten Hartmetallen nur die harte Phase. Hartmetall ist ein Verbundwerkstoff – es benötigt ein Bindemittel (wie Kobalt), um die WC-Partikel zusammenzuhalten. Stellen Sie es sich wie einen Keks vor: WC sind die Schokoladenstückchen und Kobalt ist der Teig.
Mythos: „Hartmetall ist zu teuer in der Verwendung.“
Tatsache: Obwohl es in der Anschaffung teurer ist als Stahl, hält es fünf- bis zehnmal länger. Beispielsweise hält ein Hartmetallbohrer für 50 US-Dollar zehnmal länger als ein Stahlbohrer für 10 US-Dollar – mit der Zeit ist er günstiger, weil er seltener ausgetauscht werden muss.
Die einzigartige Mischung aus Härte, Zähigkeit und Hitzebeständigkeit von Hartmetall macht es bei anspruchsvollen Industriearbeiten unersetzlich. Ganz gleich, ob Sie Metall bearbeiten, Erz abbauen oder Pumpen bauen: Es ist das Material, das dafür sorgt, dass die Ausrüstung länger und zuverlässiger läuft.
Der Schlüssel zur optimalen Nutzung von Hartmetall liegt in der Wahl des richtigen Typs für Ihre Anwendung: WC-Co für Vielseitigkeit, WC-Ni für Korrosionsbeständigkeit und WC-TiTaC-Co für Hochgeschwindigkeitsbearbeitung.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, welcher Hartmetalltyp für Ihr Projekt am besten geeignet ist (z. B. ein neues Schneidwerkzeug oder Verschleißteil),Melden Sie sich gerne bei uns. Wir können Ihnen helfen, das Material an Ihre Bedürfnisse und Ihr Budget anzupassen.
Ansprechpartner: Mrs. Lilian
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