Sowohl Dreheinsätze als auch Fräseinsätze (hauptsächlich aus Wolframcarbid-Hartmetall) können nachgeschliffen werden. Richtiges Nachschleifen ist eine praktische Lösung, um Werkzeugkosten zu senken und die Ressourcennutzung zu verbessern. Bei Problemen wie geringem Verschleiß, stumpfen Kanten und kleinflächiger Spananhaftung während der Bearbeitung kann durch professionelles Nachschleifen die Schneidleistung wiederhergestellt werden, sodass kein sofortiger Austausch durch neue Wendeschneidplatten erforderlich ist. Für das Nachschleifen sind jedoch „keine Risse im Einsatzkörper, Beschädigungen innerhalb akzeptabler Grenzen und ausreichendes Spiel“ erforderlich. Darüber hinaus haben Dreh- und Fräseinsätze aufgrund der unterschiedlichen Struktur und Anwendung unterschiedliche Schwerpunkte beim Nachschleifen. In diesem Artikel werden Kernfragen aus vier Dimensionen – „ob Nachschleifen möglich ist“, „Voraussetzungen für das Nachschleifen“, „Unterschiede zwischen beiden beim Nachschleifen“ und „Vorteile und Vorsichtsmaßnahmen“ – in einfacher Sprache und klaren Tabellen beantwortet, um Branchenpraktikern dabei zu helfen, schnell praktisches Wissen über das Nachschleifen dieser beiden Arten von Einsätzen zu erlangen.
Nicht alle Dreh- oder Fräseinsätze sind zum Nachschleifen geeignet. Der Schlüssel hängt davon abWerkzeugmaterialUndSchadenszustand. Hartmetalleinsätze haben den höchsten Nachschleifwert, während beschichtete Einsätze einen Nachbeschichtungsprozess erfordern.
| Werkzeugmaterial | Zum Nachschleifen geeignet? | Empfohlene Nachschleifzeiten | Hauptgrund |
|---|---|---|---|
| Wolframkarbid | Ja (Vorrang beim Nachschleifen) | 2-4 mal | Hohe Härte und Verschleißfestigkeit; Die Schnittleistung nach dem Nachschleifen liegt nahe an der neuer Wendeschneidplatten |
| Schnellarbeitsstahl (HSS) | Ja (eingeschränktes Nachschleifen) | 1-2 mal | Gute Zähigkeit, aber geringere Härte; Nach mehrmaligem Nachschleifen nimmt die Präzision rapide ab |
| Beschichtetes Hartmetall | Ja (muss neu beschichtet werden) | 1-3 mal | Beim Nachschleifen wird die Oberflächenbeschichtung entfernt; Nach der Reparatur ist eine Neubeschichtung erforderlich, um die Verschleißfestigkeit sicherzustellen |
| Keramik/PCD | NEIN | 0 Mal | Sprödes Material; Durch das Nachschleifen entstehen leicht Risse, und die Reparaturkosten sind ähnlich hoch wie bei neuen Einsätzen |
Wichtige Beurteilungskriterien: Ein Nachschleifen lohnt sich nur, wenn sich der Schaden auf die Schnittkante konzentriert (keine durchgehenden Risse oder starke Ausbrüche). Direkt ersetzen, wenn:
Das Nachschleifen von Dreh- und Fräseinsätzen muss die folgenden einheitlichen Voraussetzungen erfüllen; Andernfalls kann die Präzision nach dem Nachschleifen nicht gewährleistet werden und die Bearbeitungsqualität kann beeinträchtigt werden:
Gegenbeispiel: Wenn ein Fräseinsatz aufgrund einer Kollision mit hoher Geschwindigkeit Kantenausbrüche von 1,5 mm aufweist oder ein Dreheinsatz durchgehende Risse aufweist, kann selbst ein Nachschleifen die Steifigkeit nicht wiederherstellen. Bei der Bearbeitung kann es zu Vibrationen und Absplitterungen kommen, die Werkstücke und Geräte beschädigen können.
Aufgrund unterschiedlicher Anwendung und Struktur haben Dreheinsätze und Fräseinsätze unterschiedliche Schwerpunkte und Anforderungen beim Nachschleifen, wie im Folgenden beschrieben:
| Vergleichsdimension | Dreheinsatz, Nachschleiffokus | Fokus auf Nachschleifen von Fräseinsätzen |
|---|---|---|
| Kernnachschleifteile | Hauptschneide, Nebenschneide, Nasenradius | Umfangskante, Endkante, Nutwände, Kantenfase |
| Präzisionskontrollanforderungen | Nasenradius (Abweichung ≤±0,1 mm), Winkel zwischen Haupt- und Nebenkanten (Abweichung ≤±1°) | Gleichmäßige Kantenschärfe, Nutglätte (Ra ≤ 1,6 μm), Umfangskantenrundlauf ≤ 0,02 mm |
| Geeignete Schadensarten | Kantenstumpfheit, leichte Ausbrüche an der Nase, Spananhaftung auf der Schnittfläche | Randkantenverschleiß, Endkantenstumpfheit, Nutverstopfung durch Spanansammlung |
| Schwierigkeiten beim Nachschleifen | Unten (einfachere Struktur, Schwerpunkt auf Plan-/Bogenschleifen) | Höher (mehrschneidige, komplexe Nutenstruktur, die eine gleichbleibende Mehrschneide-Präzision erfordert) |
Einfache Erklärung:
| Szenariotyp | Wendeschneidplatte: Nachschleifen? | Fräseinsatz: Nachschleifen? | Entscheidungsgrundlage |
|---|---|---|---|
| Hartmetalleinsätze mit leicht stumpfen Kanten | Ja | Ja | Geringe Nachschleifkosten, gute Leistungswiederherstellung |
| Beschichtete Einsätze mit abgezogener Beschichtung, aber intakten Kanten | Ja (nachschleifen + neu beschichten) | Ja (nachschleifen + neu beschichten) | Die Kosten für Neubeschichtung und Nachschleifen sind niedriger als bei neuen Wendeschneidplatten |
| HSS-Wendeschneidplatten mit kleinflächiger Spanhaftung | Ja (1 Mal) | Ja (1 Mal) | Nach mehrmaligem Nachschleifen lässt die Präzision schnell nach; Stoppen Sie zur richtigen Zeit |
| Spanbereich > 0,5 mm (Drehen)/1 mm (Fräsen) | NEIN | NEIN | Die Präzision nach dem Nachschleifen kann nicht garantiert werden |
| Einlegekörper mit Rissen oder starken Kantenfehlern | NEIN | NEIN | Beim Nachschleifen besteht die Gefahr sekundärer Absplitterungen und damit ein Sicherheitsrisiko |
| Kleine Wendeschneidplatten (Drehen <3 mm/Fräsen <5 mm) | NEIN | NEIN | Die Präzision des Nachschleifens ist schwer zu kontrollieren; Neue Beilagen haben niedrige Stückpreise |
Das Nachschleifen von Dreh- und Fräseinsätzen (insbesondere Hartmetalleinsätzen) ist durchaus möglich. Der Kern liegt in der „Beurteilung, ob Schäden reparierbar sind, der Sicherstellung der Nachschleifgenauigkeit und der Kontrolle der Nachschleifzeiten“. Bei Dreheinsätzen liegt der Schwerpunkt beim Nachschleifen auf den Ecken- und Schneidkantenwinkeln, während bei Fräseinsätzen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Mehrkantenkonsistenz und Nutglätte gewährleistet sein muss. Beschichtete Wendeschneidplatten müssen nach dem Nachschleifen neu beschichtet werden.
Als Praktiker in der Hartmetallindustrie ist es bei der Empfehlung von Werkzeugen an Kunden ratsam, Kenntnisse zum Nachschleifen weiterzugeben (z. B. Nachschleifzyklen, Aufmaßanforderungen). Bei alten Wendeschneidplatten von Kunden können Sie beurteilen, ob sich ein Nachschleifen lohnt. Eine vernünftige Nachschleifstrategie kann die Kosten für Kunden senken und die Werkzeugauslastung verbessern – eine Win-Win-Wahl.
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